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19. Mai 2018 um 09:56

Bessere Sprungkraft: Mehr Block und Punkte.

Im Volleyball ist es hinlänglich bekannt, dass die Sprungkraft einen enormen Vorteil darstellt. Sie wirkt gerade am Netz, denn jeder extra Zentimeter in vertikaler Richtung bedeutet, Blocks oder Punkte.

Die Sprungkraft braucht dabei ihr muskuläres Fundament. Dabei eignen sich Kraftübungen, bei denen der Übende tatsächlich springt besonders gut, weil sie dafür sorgen, dass die Muskulatur nicht nur lernt, die Energie für die Aufwärtsbewegung freizusetzen, sondern auch die Landung kontrolliert durchzuführen.

Das Training der Stabilisatoren hilft auch für die Arbeit am Boden. Deshalb eignet sich diese Übung gut für die nächste Trainingseinheit.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Die Übung:
Seitlich mit Blickrichtung nach vorne neben einer PlyoSoftBox positionieren. Beidbeinig und seitlich auf diese springen. Auf der anderen Seite absteigen und erneut aus gleicher Ausgangsposition springen.

Intensität:
Zehn Wiederholungen pro Satz bei jeweils vier Sätzen. 30 Sekunden Satzpause.

Kategorie: Trainingsmethodik – Autor: kd
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20. April 2018 um 21:44

Mehr Stabiltät und Sprungkraft mit Pezziball-Übung

Wenn man an einen athletischen Körper denkt, dann denkt man oft an den Oberkörper. Vor allem die Arme sowie Brust und der Rücken-Schulterbereich sind erste Assoziationen.

Dabei gerät der untere Rücken oftmals in Vergessenheit. Damit tut man diesem Muskel Unrecht. Denn als Schnittstelle zwischen Unterkörper und Oberkörper hat er gleich mehre Funktionen.

Erstens sorgt er für Balance und Stabilität; zweitens ist er nach den Beinen für Sprungkraft mitverantwortlich, weil die Fähigkeit, aus der Hocke den Rücken explosiv strecken zu können für den Sprung wichtige Energie liefert.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Dem aufmerksamen Volleyballtrainer dürfte bereits aufgefallen sein, dass er sich diese Attribute bei seinen Spielern wünscht. Die folgende Übung erlaubt das gezielte Training dieser wichtigen Muskelgruppe mit wenig Aufwand und Kosten.

Übungsablauf:
Der Übende legt mit der Hüfte und dem Gesicht Richtung Ball auf einen Pezziball. Die Beine sollen gestreckt von der Hüfte an eine Gerade bilden bis zu den Füßen, die vor dem Ball positioniert werden. Nun die Beine abwechselnd anheben und dabei nicht anwinkeln.

Intensität:
Drei Durchgänge á 10 Wdh. Zwischen den Durchgängen eine halbe Minute Pause.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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16. Dezember 2017 um 11:50

Die allumfassende Balance im Volleyballtraining

Die Balance nimmt im Volleyball eine zentrale Rolle ein. Abseits der Schlagtechnik und den muskulären Voraussetzungen in Bezug auf Sprungkraft, Schlagkraft und Schnelligkeit, wirkt die Balance allumfassend. Sie ist die Basis aller Bewegungen, egal ob am Boden oder in der Luft.

Die Körperhaltung am Boden bestimmt alle Abwehraktionen und die vorbereitenden Bälle für Angriffe. Auch die Körperhaltung beim Absprung bestimmt schon den Erfolg der gesamten Bewegung mit. Deshalb ist es äußerst empfehlenswert, auch diesen Teil der Motorik intensiv zu trainieren.

Da dies mit einfachen Mitteln möglich ist, sollten Balanceübungen im nächsten Training nicht fehlen. Die folgende ist ein guter Ausgangspunkt.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Der Übungsablauf:
Der Übende positioniert sich auf einer Koordinationswippe, die auf einem Balancepad liegt. Aufrecht auf dieser stehend führt er oder sie nun einen Ball um den Körper mit Übergaben des Balls vor und hinter dem Körper.

Intensität:
4 Sätze bei 10 Sekunden Satzlänge und 30 Sekunden Satzpausen

Kategorie: Koordinationstraining – Autor: kd
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16. September 2017 um 11:46

Stabilitätstraining für eine bessere Sprungkraft

Im Volleyballtraining gibt es zwei entscheidende Argumente dafür, die Stabilität des gesamten Körpers, sprich der Beine und des Oberkörpers, zu trainieren. Erstens ist im Volleyball die Sprungkraft ein wichtiger Faktor.

Diese generiert sich nachweislich nicht ausschließlich, dem verführerischen Namen nach, aus der muskulären Maximalkraft, sondern aus eines guten Trainings aller muskulären Aktivitäten, sprich auch aus der Fähigkeit der Muskulatur im Zusammenspiel den Körper zu stabilisieren.

Auch deshalb sind Stabilitätsübungen und Balanceübungen Bestandteil der auf Sprungkraft basierenden Sportarten. Zweitens ist die Stabilität sowohl in der Sprungbewegung nach dem Kraftimpuls am Boden in der Phase am Netz beispielsweise wichtig, um es zu ermöglichen präzise Bewegungen zu vollziehen.

Auch in der Abwehrarbeit sind ein fester Stand und Oberkörper unerlässlich, um gegnerische Schläge kontrollieren oder blocken zu können. Deshalb empfiehlt es sich die nachfolgende Übung in die nächsten Trainingseinheiten zu integrieren:

Übungsablauf:


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Der Übende steht mit einem Bein auf einem Balancekissen. Das andere Bein befindet sich zusammen mit den Armen ausgestreckt vor dem Körper. Der Rücken ist gerade während der Oberkörper nach vorne gebeugt wird. Nun beginnt der Übende seinen körperschwerpunkt abzusenken, indem er sein Knie des Standbeins anwinkelt.

Ist eine intensive Belastung in Beinen und Oberkörper erreicht kann die Position kurz gehalten und dann in die Ausgangsposition zurückgekehrt werden.

Intensität:
4 Sätze mit 5 Wiederholungen bei 30 Sekunden Pause zwischen den Sätzen.

19. September 2016 um 11:12

Standwaage – eine Übung im Volleyball ergänzt mit dem Balance Pad

Wer denkt, beim Volleyball ist allein die Schlagkraft im Arm und die Sprungkraft in den Beinen entscheidend, der irrt sich. Natürlich sind diese beiden Aspekte wichtig, jedoch muss den koordinativen Fähigkeiten und der gesamten Muskelstabilität ebenso eine hohe Gewichtung im Training zugute kommen.. Die Körperstabilisation ist entscheidend, um einen effektiven und gut getimten Absprung zu gewährleisten. Durch die Erschwerung der täglichen Trainingsübungen mit Hilfe des Balance Pad werden diese intensiver und der Faktor Koordination rückt weiter in den Mittelpunkt.

Standwaage für das Volleyballtraining – Hintergrund der Übung

Die Standwaage wird bei vielen verschiedenen Sportarten, im Grundlagentraining in der Schule und bei diversen Sportausbildungen und natürlich auch im Muskelaufbau- und im Koordinationstraining angewendet. Der riesige Vorteil ist, dass die Übung koordinative und konditionelle Aspekte vereint.

Durch Übungsvariationen kann die Standwaage gezielt auf alle Muskelgruppen der unteren Extremitäten zugeschnitten werden. Ein entscheidender Aspekt hierfür stellt die Installation eines Balance Pad unterhalb des Sportlers dar. Dieses ist mit einem Schaumstoff ausgestattet, welcher sich in Abhängigkeit des Körpergewichts und der Körperbewegung verformt und somit die Bewegung erschwert. Die Folge ist, dass sich der Körper stets anpassen muss und insbesondere die Muskulatur bei jeder Bewegung beansprucht wird. Gleichzeitig wird die Schulung der koordinativen Fähigkeiten gestärkt.

Übungsablauf

standwaage_seitlich

Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Zu Beginn steht der Übende in neutraler Stellung auf einem Bein. Je nach Leistungsstand kann das Balance Pad mit eingesetzt werden. Die Arme sollten sich im Übrigen ausgestreckt neben dem Körper befinden.

Nun wird der Kopf inklusive des Oberkörpers nach unten gesenkt. Das zweite Bein wird nach hinten gestreckt. Bei der Ausführung ist es wichtig darauf zu achten, dass Kopf, Rumpf und Bein eine Linie bilden. Wenn man frontal auf den Übenden schaut, sieht er bei korrekter Ausführung wie ein „T“ aus.

Die Übung dient in erster Linie der Ganzkörperstabilisation, der Kräftigung und der Dehnung. Mit Hilfe des Balance Board wird die Übung erschwert und koordinativ anspruchsvoller:

• Durchführung: 3 x
• Anzahl Wiederholungen: 10 x
• Pausen: ca. 30 Sekunden